Langstreckenmeeting Ahlen

Das Wettkampfjahr des SV Halle Westf. startete am 18. und 19. Januar direkt mit den wohl härtesten Strecken der Hallen-Wettkämpfe. Es ging um die Langstrecken, mit denen sich viele Schwimmerinnen und Schwimmer schwertun. Man muss von Anfang an hoch konzentriert das passende Tempo finden. Wenn man zu schnell ist, bricht man am Ende ein. Wenn man zu langsam ist, schafft man seine Bestzeiten nicht und hat am Ende noch zu viel Kraft. Für den SV Halle gingen 9 Schwimmerinnen und Schwimmer an den Start, um direkt zum Jahresbeginn an ihre Grenzen zu gehen. Dabei sollte der Wettkampf als richtungsweisend für die anstehenden DMS – die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften – im Februar gelten.

Der Wettkampf begann dabei mit der längsten der Strecken, die 1500m Freistil. Johanna Bartling (Jg. 2003) bewies dabei ihre Ausdauerfähigkeit, sie schaffte es so gut wie alle einzelnen 100m in der gleichen Zeit zu schwimmen (Endzeit 24:01,52 Min.). Auch Lena Schwier (Jg. 2004) schaffte es mit einer tollen Zeit ins Ziel (24:53,81 Min.).

Viele der Teilnehmenden haben sich das erste Mal an die Langstrecken getraut, so zum Beispiel Jo Ann (Jg. 2010, 08:32,66 Min.) und Judy Jackisch (Jg. 2006, 08:05,37 Min.) über 400m Freistil. Auch Tamina Kreft (Jg. 2010) traute sich in Ahlen die 400m Freistil zu und schaffte es dabei sofort auf den 2. Platz in einer Zeit von 7:26,04 Min. Als einziger Junge des Teams schwamm Maximilian Kolck (Jg. 2007) die 400m Freistil. Leider schaffte er es nicht ganz unter 7 Minuten und so stoppte die Uhr bei 07:02,00 Min. Etwas glücklicher lief es bei Bianca Ehlers (Jg. 2002), die die magische Grenze der 7 Minuten über die 400m Lagen unterbieten konnte! Sie schlug mit 6:59,90 an. Auch ihre beiden Schwestern, Alina (Jg. 2000) und Sinja (Jg. 2010) Ehlers konnten mit tollen Zeiten nach einem anstrengenden Wettkampftag nach Hause fahren. Genauso wie Annina Feix (Jg. 2002), die sich gleich 50 Sekunden über 400m Freistil verbesserte, was eine Endzeit von 05:36,03 bedeutete! Insgesamt konnte das Trainerteam somit stolz auf ihre Schwimmer und Schwimmerinnen sein.